Die 20er im Umbruch: warum sich plötzlich alles verschiebt
- Jana Janssen
- 29. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Über Umbruch, Orientierung und das Gefühl, dass das bisherige Leben nicht mehr ganz passt
Die 20er im Umbruch
Viele Menschen erleben ihre 20er als eine Zeit, in der sich innerlich vieles verändert. Als die 20er im Umbruch. Nach außen wirkt oft noch alles stimmig, und doch entsteht das Gefühl, dass etwas nicht mehr ganz passt. Entscheidungen, die früher selbstverständlich waren, verlieren an Klarheit. Fragen tauchen auf, wo zuvor Gewissheiten waren. Gerade in den 20ern kann das verunsichern. Besonders dann, wenn das Umfeld scheinbar genau weiß, wohin es geht. Was dabei oft übersehen wird: Die 20er sind für viele keine stabile Lebensphase, sondern eine Übergangszeit. Rollen, die lange Orientierung gegeben haben – etwa im Studium, im Beruf oder in Beziehungen – verändern sich oder wirken nicht mehr in gleicher Weise. Gleichzeitig ist noch nicht klar, was an ihre Stelle tritt. Dieses Dazwischen kann sich leer, schwer oder auch überfordernd anfühlen.
Wenn alte Sicherheiten nicht mehr tragen
Auch ich habe diese Phase so erlebt. Ich bin einen sehr klassischen Weg gegangen: klassisches Studium, klassischer Job, klassisches Beziehungskonzept. Nach außen passte vieles zusammen. Und trotzdem habe ich irgendwann gemerkt, dass mich dieses Leben nicht wirklich erfüllt. Nicht abrupt, sondern leise und bestimmt. Diese Erkenntnis hat mich dazu gebracht, genauer hinzuschauen.
Im Mittelpunkt standen dabei weniger große Entscheidungen als grundlegende Fragen, was ich eigentlich im Leben möchte. Auf diese Frage hatten Ich nicht sofort Antworten. Aber sie hat Orientierung ermöglicht und Bewegung hineingebracht. Schritt für Schritt habe ich mich ausprobiert und meinen Weg angepasst, statt ihn komplett neu festzulegen. Solltest Du neugierig sein, welche große Erkenntnis ich hatte, dann lies hier weiter.
Identität ist nichts Festes
Solche Umbruchphasen sind in den 20ern nichts Ungewöhnliches. Sie gehören zu Lebensabschnitten, in denen sich Identität neu ordnet. Identität ist dabei nichts Starres, sondern etwas Bewegliches, das sich mit Erfahrungen verändert. Wenn sich in den 20ern vieles verschiebt, ist das oft kein Zeichen von Orientierungslosigkeit, sondern von Entwicklung.
Reflexionsfrage
Was fühlt sich in meinem Leben gerade nicht mehr stimmig an und was darf sich in meinen 20ern neu entwickeln?
Begleitung im Umbruch
Diese Fragen ernst zu nehmen, kann entlastend wirken. Nicht, weil sie sofort Klarheit schaffen, sondern weil sie den Druck nehmen, schon „ankommen“ zu müssen. Die 20er dürfen unsicher sein. Sie dürfen sich verschieben.

Wenn du dich in dieser Phase wieder erkennst, begleite ich dich im Coaching gern dabei, diesen Umbruch bewusster zu gestalten. Gemeinsam schauen wir auf deine Bedürfnisse, sortieren innere Spannungen und entwickeln Orientierung. Schritt für Schritt und in deinem Tempo.
Love
Jana

